(oder: mir fällt nichts Besseres ein…)
Unterhaltung
Weit gefasst einfach das, was mir Spass macht: Musik, Bücher, Filme…
Wintersause
13. Jan
Ich bin ein schlechter Mensch. Vor Kurzem habe ich noch versprochen mehr zu schreiben und nun komm ich zu gar nichts. Ich habe hier noch 5 Entwürfe rumliegen, die ich einfach nicht weiterschreibe. Natürlich bin ich, jetzt wo die Uni wieder losgeht, auch schon wieder gut verplant und habe wenig Zeit, aber ich hab’s versprochen… Deshalb möchte ich einfach kurz an die morgige Wintersause erinnern:
- ab 21 Uhr
- Wilhelmshöher Allee 73 (Uni – Ing-Schule)
- Eintritt (glaube ich) 4€
- 3 Floors
- Bandcontest
- freier Eintritt bis 22 Uhr für Frauen
- die ersten 500 Herren erhalten ein Bier gratis
usw. Also nix wie hin und Spaß haben.
Wir sehen uns morgen. Rock on!
Tipps für die Feiertage
21. Dez
So, hier Tipps für das bevorstehende Fest der Liebe. Da ich kaum Zeit habe – muss noch Geschenke besorgen, einpacken und mir Gutscheine ausdenken – hier nur eine kurze Auflistung:
- Puddle of Mudd – Vol. 4: Songs in the Key of Love & Hate
- Dean Koontz – Kalt
- Charlie Husten – Der Prügelknabe
- 30 Seconds to Mars – This is War
Sollte ich noch einige Minuten in der stressigsten Jahreszeit entbehren können, werde ich diese Liste erweitern, denn es gibt noch viel zu empfehlen und zu begutachten und zu hören und zu sehen und zu erleben und zu…
Happy Easter everyone
Gesetz der Rache
23. Nov
Da war ich doch am Freitag mit dem @creativepirate im Kino. Eigentlich wollten wir uns ja Final Destination 4 angucken, aber auf 3D hatten wir dann doch keine Lust – ist außerdem meiner Meinung nach zu teuer. Verblendung habe ich noch als Buch hier liegen, also fiel der auch raus. Blieb noch Gesetz der Rache mit Gerard Butler und Jamie Foxx.
Der gutbürgerliche Clyde Shelton wird eines Nachts von Einbrechern überfallen, die seine Frau und seine Tochter auf grausame Weise ermorden. Die Täter werden schon bald gefasst, doch Shelton steht vor einem Scherbenhaufen. Da nimmt sich der ambitionierte Staatsanwalt Nick Rice des Falls an, der sich jedoch gezwungen sieht, die Strafverhandlung zu Gunsten des Mörders und zum Nachteil dessen Komplizen zu führen. Ersterer kommt dadurch mit einem blauen Auge davon. Doch Shelton kann die Sache nicht ruhen lassen und sorgt für seine ganze eigene Vorstellung von Gerechtigkeit.
©kino.de – http://www.kino.de/kinofilm/gesetz-der-rache/115660.html
Nach anfänglichen Bedenken – die übrigens unbegründet waren- hat mich der obige Trailer überzeugt doch den Film anzuschauen. Und wer die Zusammenfassung oben von kino.de gelesen hat und die Story nur ansatzweise spannend findet, dem rate ich das Gleiche zu tun. Durchdachte Story mit viel Action, Spannung und guten, wenn auch nicht immer 100%tig überzeugenden, Schauspielern. Langweilig war mir auf jeden Fall nie.
Die einzig wirkliche Kritik von meiner Seite ist die, dass der Film leider ein für Hollywood typisches Happy End hat, d.h. wenn man Happy End so definiert, dass die “Guten” gewinnen. Trotzdem einer der besseren Filme dieses Jahr.
Tannöd
19. Nov
Auch ich habe Tannöd, nachdem der ursprüngliche Hype irgendwie an mir vorbeigegangen ist, jetzt gelesen und muss sagen… Joa! Als ich dann auch noch hörte, dass der Film jetzt in die Kinos kommt, wusste ich, dass es kein allzu großer Fehler war das Erstlingswerk von Andrea Maria Schenkel zu kaufen, vor allem, weil ich es als Mängelexemplar für ca. 3 Euronen bekommen habe.
Mein erstes Gefühl war: “Was soll das denn?”, mein zweites: “Irgendwie anders als das, was du bis jetzt gelesen hast…”. Und viel davon abgerückt bin ich während des ganzen Buches auch nicht.
Das Buch ist mehr oder minder eine Aneinanderreihung von “Augenzeugen”, Bekannten und Nachbarn der Opfer. Eingestreut werden oft kleinere Kapitel aus Sicht des Täters. Über das Buch verteilt wird so die Handlung immer dichter gestrickt, bis man zum Schluss dann den Täter entlarvt. Das heisst, wenn man nicht schon selbst ab der Hälfte des Buches einen mehr als starken Verdacht hatte.
Dem Erzählstil kann ich persönlich nicht so viel abgewinnen, trotzdem ist die Handlung spannend und lädt durch die kurzen Kapitel auch nachts noch zum “eins geht noch” ein. Dabei sind gerade die Schilderungen der Lebensumstände auf dem Hof der Danners gut gelungen. Sie erzeugen einen gewissen Gruseleffekt (Hof weit ausserhalb des Dorfes, Vater missbraucht seine Familie und Mägde usw.), obwohl sie relativ nüchtern erzählt werden.
Mir hat das Buch teilweise gefallen, teilweise aber auch nicht. Es war nicht so herausragend wie von der Presse und den Kritikern verkündet, jedoch bereuhe ich es auch nicht es gelesen zu haben. Alles in Allem guter Durchschnitt mit – ich sag’ mal – “interessanter” Erzählweise.
Metro 2033
19. Nov
Heute fange ich mal an über die Bücher zu berichten, die ich in letzter Zeit so verschlungen habe. Den Anfang soll heute gleich ein Meisterwerk der russischen Endzeiterzählung machen: Metro 2033 von Dmitry Glukhovsky.
Die Kurzbeschreibung liest sich folgendermaßen:
Es ist das Jahr 2033. Nach einem verheerenden Krieg liegen weite Teile der Welt in Schutt und Asche. Moskau ist eine Geisterstadt, bevölkert von Mutanten und Ungeheuern. Die wenigen verbliebenen Menschen haben sich in das weit verzweigte U-Bahn-Netz der Hauptstadt zurückgezogen und dort die skurrilsten Gesellschaftsformen entwickelt. Sie leben unter ständiger Bedrohung der monströsen Wesen, die versuchen, von oben in die Metro einzudringen … Dies ist die Geschichte des jungen Artjom, der sich auf eine abenteuerliche Reise durch das U-Bahn-Netz macht, auf der Suche nach einem geheimnisvollen Objekt, das die Menschheit vor der endgültigen Vernichtung bewahren soll.
Wie die Kurzbeschreibung schon vermuten lässt handelt dieser Roman von einem jungen Mann namens Artjom. Dieser lebt mit seinem Stiefvater seit der Katastrophe unter der Erde, genauer in der WDNCh-Station der moskauer Metro. Die Oberfläche ist, mit Ausnahme für Mutanten und anderen Ungeheuern, nicht bewohnbar. Und genau diese Ungeheuer greifen immer wieder schlecht geschützte U-Bahnstationen mit Zugang zur Oberfläche an, so auch die WDNCh.
Eines Tages kommt ein ganz besonderer Mann zur WDNCh mit dem Auftrag Nachforschungen anzustellen und die Bedrohung abzuwenden. Sein Name ist Hunter. Er ist es auch, der Artjom seine künftige Reise “einbrockt” – Artjom soll nämlich in dem Falle, dass Hunter nicht zurückkehrt, eine wichtige Botschaft ans anderer Ende der Metro bringen. Dazu muss er jedoch viele gefährliche Tunnel durchqueren und, da die U-Bahnstationen verschiedenen Gruppen gehören (Hanse, 4. Reich, die Roten…) die alle ihre eigenen Regeln haben, wird es nicht leichter heil am anderen Ende der Metro anzukommen.
Das 784 Seiten umfassende Werk liegt relativ schwer in der Hand, was aber weniger dem Inhalt geschuldet ist als dem vielen Papier. Der Inhalt liest sich nämlich, hat man sich erst einmal an die vielen russischen U-Bahn-Stationsnamen gewöhnt, recht gut und flüssig. Einzig die sehr langen Kapitel (30-50 Seiten) könnten den ein oder anderen abschrecken. Die Kapitel kann man aber, dank eines anderen Umstandes, auch gut mittendrin unterbrechen. Das ist auch gleichzeitig die andere Schwäche des Buches (außer den langen Kapiteln): die Handlung gerät teilweise durch seitenlange Monologe und/oder Gedankengänge der Charaktere ein wenig in den Hintergrund. Trotzdem ist das beklemmende Gefühl, dass Artjom und alle anderen Bewohner der Metro verspüren, so gut in den Text eingearbeitet, dass es auch für den Leser jederzeit greifbar scheint.
Alles in Allem habe ich das Buch regelrecht verschlungen, bis spät in die Nacht gelesen, mich Seite um Seite vorgekämpft um zu erfahren, wie Artjom seine höchst interessante und dringliche Aufgabe meistert, wie er mit Trauer und Schmerz umgeht um letztendlich sein Ziel zu erreichen… oder etwa nicht?
Shinedown in Hamburg
15. Nov
Soooo, gestern Abend endlich mal Shinedown live gesehen. Habe mir das seit ca. 8 Jahren vorgenommen und gestern war es endlich soweit. Die @Sina85 und ich sind da schon recht früh morgens nach Hamburg geblasen um noch ein bisschen was zu sehen und uns mit Robert, Moni und Katrin zu treffen.
Erstmal war natürlich shoppen angesagt, warum genau weiss ich allerdings nicht, denn danach wollten meine Füße schon fast nicht mehr – und danach noch Konzert… War trotzdem ganz schön, denn ich habe endlich mal einene kleinen Fitzel von Hamburg gesehen: Mönckebergstraße und Speicherstadt/Hafenstadt sind schon ganz nett anzugucken
Dann einen Mittagsabstecher zur “Campus Suite” an der Elbphilharmonie – super Essen, angenehme Preise und schönes Ambiente, einzig die Bedienung war etwas überfordert. Danach noch kurz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (Schiff) eine Haltestelle weitergefahren, nur ums mal gemacht zu haben und mit der UBahn zurück in die Stadt. Wir haben eine kleine Pause gemacht die Sina und ich – hätten wir das lieber bleiben lassen… Da wurden wir doch tatsächlich von einem (achtung!) Philosophen vollgequatscht. Scheint ein einsamer Mensch gewesen zu sein der Unterhaltung suchte. Gute 15 Minuten später konnten wir uns aber glücklicherweise loseisen. Auf dem Weg zum Auto noch ein kurzer Abstecher in Europas größten Saturn, dann endlich Richtung Grünspan (http://www.gruenspan.de).
Kaum angekommen haben wir festgestellt, dass es doch schon eine kleine Schlange gab. Ein paar Minuten später haben sich Robert und Moni auch wieder zu uns gesellt und so fieberten wir gemeinsam dem Einlass und dem Beginn entgegen. Die Location ist übrigens sehr cool, also solltet ihr mal in HH sein, schaut mal im Grünspan vorbei.
19Uhr: pünklicher Beginn der ersten Vorband – Counterpoint (UK). Eine solide Show haben die Briten da hingelegt, einige recht eingängige Songs gespielt und hauptsächlich als Anheizer für die Anheizer fungiert. Alles in allem ein gelungener, aber kein außergewöhnlicher Auftritt.
ca. 19:40Uhr: SOiL betreten die Bühne, langjährige Freunde des Hauptacts, bekannt und beliebt bei den Fans von Shinedown, die meisten wohl auch Fans von SOiL. Nach kurzer Zeit wurden schon die ersten “HALO”-rufe laut, wurden jedoch dezent und gekonnt vom Sänger abgekanzelt – den Song gab’s trotzdem, allerdings erst am Schluss. Prima Show, wenn auch ein wenig zu kurz…
ca. 20:30Uhr: Shinedown kommt auf die Bühne. Der Sänger mit einem “Clowns”-Grinsen (erinnert an den Joker aus Batman) auf dem Gesicht und finster dreinblickenden Augen – leicht dunkler geschminkt – Psycho eben. Die beiden Vorbands konnte ich ja noch Twittern, bei Shinedown wollte und konnte ich allerdings nicht mehr… Die Stimmung auf dem Höhepunkt, ging’s auch gleich mit einigen perfekt in Szene gesetzten Stücken los. Hard, rockig und so wie ich es mir immer gewünscht und vorgestellt hab. Auch die Publikumsanimation kam keinesfalls zu kurz – kurze Kennenlernspiele mit dem Nachbarn, Wiederholung des Vorgesungenen, koordiniertes Hüpfen und Fäuste in der Luft – immer und überall. Auch die visueller eingestellten Menschen um mich kamen nicht zu kurz: Leadsänger und Gitarrist umkreisen sich bei den Songs immer wieder, “Gitarrenbattle” des Bassisten und Gitarristen mit “Klatschabstimmung”, um den Besseren zu ermitteln, inklusive. Zwei Songs als Zugabe und ein großes Danke ans Publikum war es leider schon vorbei. DAS waren 1 1/2 Stunden? Viel zu kurz, schade! War trotzdem die wahrscheinlich beste Show, die ich je gesehen habe!
Auf ein Wiedersehen freu ich mich schon, nicht nur mit Shinedown, sondern auch mit SOiL und Counterpoint. Danke für den schönen Abend!
