(oder: mir fällt nichts Besseres ein…)
Allgemein
Wer im Duden unter “dreist” nachschlägt, findet: unsere beiden Mitbewohner
16. Mai
Normalerweise lasse ich mich nicht dazu hinreissen mein Privatleben in diesem Blog bis ins kleinste Detail auszubreiten, aber heute kann ich nicht anders…
Vorgeplänkel: Meine Freundin und ich wohnen seit ca. 4 Jahren in einer WG, wovon wir ca. 3 Jahre ein festes Paar sind. Vor ungefähr 2 Jahren haben wir neue Mitbewohner gesucht und T. und A. gefunden. A. zog leider schon nach einem Jahr wieder aus – Studium fertig, Job in HH. T. blieb und wir suchten erneut nach einer Mitbewohnerin. Damals waren wir uns so sicher bei der Auswahl, dass wir uns in kürzester Zeit für S. entschieden.
Mittelteil: Wie sich aber leider herausstellte war S. unerträglich und T. fing an so gut mit S. zu harmonieren und Stunk gegen mich und meine Freundin zu machen, dass es schon nach kurzer Zeit hier unerträglich wurde. Das stellte auch der Untermieter meiner Freundin fest während sie im Ausland war (bei ihrer Rückkehr fragte er sie wie lange sie noch hier wohnen “müsse”, die Mitbewohner T. und S. seien ja schrecklich und er sei froh wieder verschwinden zu können). Innerhalb weniger Wochen wurde das Verhältnis dann so eisig, dass wir uns überlegten auszuziehen (alle ständig genutzten Sachen in der Küche verschwanden – obwohl sie seit 2 Jahren gut sichtbar auf der Arbeitsplatte stehen – im Schrank mit der Begründung “Ich bin das so gewohnt, meine Eltern machen das auch so!” und “Das ist gegen meine Überzeugung!”. Interessanter Weise hat es die 2 Jahre vorher auch nicht gestört). Das war sehr ermüdend und anstrengend. Deshalb stand dann auch sehr bald der Auszug fest, da wir weder mit diesen Personen befreundet sein, noch mit ihnen wohnen wollten. Jetzt sind wir hier, ca. 2 Wochen vom Ende dieses Elends im Jetzt und Heute und da kommt der größte Knüller von allen…
Interessanter Hauptteil: Die letzten Wochen haben S. und T. schon angestrengt nach neuen Mitbewohnern gesucht, aber es nie geschafft Besichtigungstermine mit uns abzusprechen, sondern immer selbst festzulegen – meist stand auf dem Whiteboard in der Küche nur wenige Minuten vor der Besichtigung, dass es überhaupt einen Termin geben würde. Damit nicht genug wurden wir heute Morgen geweckt: “Da kommt in 20 Minuten noch eine, die sich das Zimmer angucken will!” Darauf reagierten wir natürlich entsprechend ungehalten, einm paar lautere Worte fielen… Meine Freundin sagte: “Wenn ihr mir demnächst nicht früher bescheid sagt, dann schliesse ich einfach immer mein Zimmer ab. So geht das nicht weiter, dass ist nicht zumutbar!” Kaum gesprochen ging sie duschen. Nachdem sie aus der Dusche kam, war ihr Zimmerschlüssel verschwunden und die Tür stand einen Spalt weit offen…
Wir haben, trotz unserer mittlerweile wohl verständlichen Wut, beiden noch in gemäßigtem Ton mitgeteilt, dass wir erwarten, dass der Schlüssel bis heute Abend (nach dem Geburtstag meiner Oma) wieder da ist, worauf wir nur ein flapsiges “Wir haben den nicht!” und ein (scheissfreches) “Woher sollen wir wissen, wo dein Schlüssel ist?” als Antwort bekamen. Als wir vom Grillen wiederkamen war der Schlüssel natürlich nicht da. Wir beschlossen also das Schloss auszutauschen – das Schloss der Speisekammer bot sich an. Noch während des Tausches fiel uns jedoch der zweite Schlüssel für die Speisekammer auf (der Einzige liegt gewöhnlich auf der Zarge um nicht abhanden zu gehen), doch im Schloss befand sich auch noch einer. Und siehe da, es war tatsächlich der Schlüssel zur Tür meiner Freundin! Unfassbar!
Schluss: Im Endeffekt kann ich nur sagen, dass ich mehr als froh bin bald aus diesem Irrenhaus auszuziehen und eine kleine, feine und gemütliche Wohnung mit meiner Freundin teilen zu können. So einen Unfug wie “in eine WG ziehen” mach ich nicht mehr mit. Da lacht man sich nur die größten Spastis an und muss sich dann von irgendeinem dahergelaufenen Zwerg sagen lassen, wie “dumm” und “blöd” man doch ist und wieviel schöner die Welt ist, wenn man weg ist. NIE WIEDER!
Mein Tipp: Wenn ihr euch nicht 1000%-tig sicher seid, dass ihr mit diesen Menschen zusammenleben könnt, dann tut es erst gar nicht.
Zasch out…
Alle Jahre wieder…
04. Mai
Und wieder ein Jahr älter. Eigentlich keine Sensationsmeldung. War auch kein sensationeller Tag. Kurz zusammengefasst:
Wohnung doof, Kuchen gut, Abend langweilig, statt feiern Hausaufgaben anderer Studenten korrigieren, Bett.
Ich hoffe nur, dass das alles bald wieder ein wenig geschmeidiger läuft…
So long, schönen Abend und gute Nacht
~Zasch
Wintersause
13. Jan
Ich bin ein schlechter Mensch. Vor Kurzem habe ich noch versprochen mehr zu schreiben und nun komm ich zu gar nichts. Ich habe hier noch 5 Entwürfe rumliegen, die ich einfach nicht weiterschreibe. Natürlich bin ich, jetzt wo die Uni wieder losgeht, auch schon wieder gut verplant und habe wenig Zeit, aber ich hab’s versprochen… Deshalb möchte ich einfach kurz an die morgige Wintersause erinnern:
- ab 21 Uhr
- Wilhelmshöher Allee 73 (Uni – Ing-Schule)
- Eintritt (glaube ich) 4€
- 3 Floors
- Bandcontest
- freier Eintritt bis 22 Uhr für Frauen
- die ersten 500 Herren erhalten ein Bier gratis
usw. Also nix wie hin und Spaß haben.
Wir sehen uns morgen. Rock on!
MacBook Pro
06. Jan
Seit dem 30.12. bin ich auch stolzer Besitzer eines MacBook Pro (an dem ich übrigens auch gerade sitze und schreibe). Was mich dazu bewegt hat? Eigentlich eine ganze Menge. Aber von vorne…
Es begab sich zu einer Zeit – ca. Anfang November – als ich mir Gedanken über die Anschaffung eines neuen Laptops machte. Ich, Windowsuser der ersten Stunde und mittlerweile auch Linuxfan, habe so viel Kollegen die einen Mac ihr Eigen nennen, dass ich den Apfelcomputer nun auch nicht mehr einfach bei meiner Wahl ignorieren konnte. Also viele, viele Testberichte aller möglichen Kandidaten im Netz gesucht und gelesen, bei Saturn und anderen Händlern angeschaut und angefasst, Geld gespart und noch länger überlegt, wie ich dieses nun sinnvoll investiere.
Viele der Windowskisten kamen durch ihre bekannte Linux-inkompatibilität schon nicht wirklich in Frage, also weg. Einige waren zwar hübsch, aber entweder zu leistungsschwach, oder zu klapperig zusammengebaut: ich brauche was robustes. Blieben also aus der Auswahl noch ca. 10 Stück über. Gamernotebooks rausgeschmissen, ebenso solche, die zu groß und schwer waren um wirklich mobil zu sein. Und siehe da: es waren nur noch drei. Leistungsdaten verglichen und festgestellt, dass die Windowskisten zwar robust und leistungsstark waren, aber immer noch aus Plastik statt Alu gefertigt und tatsächlich bei gleicher Leistung teurer als ein Mac. Das kam echt überraschend, vor allem weil ich dachte, Apple liesse sich das Image mitbezahlen…
Da ich ja bekanntlich keine Angst vor Neuem habe, habe ich mich eben für ein Macbook Pro entschieden (eigentlich sollte es ein MacBook werden, aber das neue ist wieder aus Plastik und ohne Tastaturbeleuchtung *schüttel*). Gesagt getan und günstigsten Preis gesucht – da gibt es allerdings keine riesigen Unterschiede… Trotzdem bin ich bei Saturn in Kassel fündig geworden, die mein auserwähltes Gerät immerhin für 150€ günstiger als Apple selbst anboten. Also gleich noch die Speicheraufrüstung auf 4GB bei KM-Elektronik für 87€ dazugekauft.
Mein erstes Fazit nach gut einer Woche Testlauf: ich bin recht begeistert. Natürlich fehlen noch einige Programmalternativen zu Windows. Und Manches, was man unter Windows und Linux als Open Source oder Freeware bekommt, kostet auf dem Mac Geld, aber ich werde suche noch. Die Verarbeitung ist ebenfalls super, die Tastaturshortcuts gewöhnungsbedürftig, aber logisch.
Für’s Erste bin ich zu frieden mit meinem Kauf und würde jedem, der sich ein neues Notebook kaufen will, empfehlen auch die Apfelalternative in Betracht zu ziehen – und sei es “nur” ein MacBook statt eines Pros wegen der Ersparnis von ca. 250€.
Frohes neues Jahr
06. Jan
Ein frohes neues Jahr zusammen. Ich weiß, dass ich ein wenig spät dran bin, doch dafür – das verspreche ich – wird es dieses Jahr noch mehr Content geben. Mehr Tipps zu Büchern, Filmen, Musik, toller Software und so weiter und so fort.
Ich für meinen Teil habe so viele tolle Weihnachtsgeschenke bekommen, und mir auch selbst gemacht, dass das jeweils einen eigenen Artikel wert ist. “Dominion”, “Schwarz” und mein erster Mac (ein MacBook Pro), werden zumindest einzeln behandelt. Mehr dazu demnächst. Aber nun hau ich mich erstmal ins Bett, denn ich bin echt müde.
Erfurter Weihnachtsmarkt
18. Dez
Sorry erstmal für die wenigen Beiträge in letzter Zeit, ich hoffe, das wird über und nach Weihnachten wieder mehr. Nun aber zum Thema:
Letzte Woche Sonnatg war ich mit meiner Familie auf dem Erfurter Weihnachtsmarkt – es war außerdem das erste Mal, das ich mich bewusst an Erfurt erinnern werde. Das letzte mal als ich auch nur in der Nähe war ist schon ein paar Jährchen her.
Los gings Sonntag morgen von Kassel mit der Erfurter Bahn (so ein Glück, dass die gleich um die Ecker fährt) Richtung Hann. Münden. Dort habe ich den Rest meiner Familie in den Zug gezerrt und allen einen wunderbaren Sitzplatz kredenzt. Nach ca. 3 Stunden waren wir dann auch schon in Erfurt – ja, das dauert länger als mit dem Auto, aber ist auch entspannter, zumindest wenn man zu 6. fährt. Unterwegs hat die Anhäufung von gefrorenen Wasserkristallen schon stark zugenommen, also perfekt für einen Weihnachtsmarkt – der macht einfach keinen Spass wenn es warm ist.
Kaum aus dem Bahnhof raus sind wir erstmal in einer Pizzaria eingekehrt. Zug fahren macht eben hungrig. Das Ristaurante hiess Roma und ist sehr empfehlenswert.
Ein paar Meter, und eine Glühwein weiter, dann der größte Teil des Weihnachtsmarktes: Der Weihnachtsmarkt am Dom. Schon relativ beeindruckend vor der Kulisse ein solcher Weihnachtsmarkt, aber viel außergewöhnliches zu berichten gibt es vom Markt an sich nicht. Es ist halt ein Weihnachtsmarkt – viele Stände (Bratwurst, Mandeln, Winterkleidung und Ramsch), meist wenig persönlich in die Landschaft gepflanzt. Schön war’s trotzdem, was nicht zuletzt an der Stadt liegt und an dem schönen Standtort für einen Weihnachtsmarkt.
Durchgefroren mussten wir leider noch ein wenig auf unseren Zug nach Hause warten, weswegen wir uns noch die Krämerbrücke angesehen haben. Am anderen Ende befand sich ein kleiner aber sehr gemütlicher Mittelalter-Weihnachtsmarkt. Wohl das Highlight im Fall Weihnachtsmärkte.
Wie häufig hab ich jetzt “Weihnachtsmarkt” geschrieben?
Ubuntu XServer neustarten
13. Nov
In Jaunty Jackalope wurde eine, wie ich finde, unsinnige Neuerung eingeführt: Man kann den X-Server nun nicht mehr mit
Ctrl+Alt+Backspace
neustarten. Um dieses – nennen wir es “Feature” – wieder abzuschalten muss man Folgendes tun:
sudo apt-get install dontzapsudo dontzap --disable
Nun sollte die Funktion wieder eingeschaltet sein. Allerdings wird im englischen Ubuntu-Wiki auch darauf hingewiesen, dass es eine bessere Möglichkeit gibt den X-Server neuzustarten, nämlich die Tastenkombination
Alt+k+Print
Diese veranlasst nämlich direkt den Kernel alle Programme der aktuellen Konsole zu beenden.
Android?
13. Nov
Vor längerer Zeit habe ich mit mir gekämpft als es um ein neues Handy ging: Nokia mit SymbianOS, Apples IPhone oder Googles Android. Das IPhone musste die Liste auch sofort wieder verlassen, als ich festgestellt habe, dass selbst gebrauchte Geräte bis zu 600€ bei eBay kosten können. Symbian- und Androidgeräte sind da doch schon deutlich günstiger. Nach ein wenig weiterer Recherche war klar, dass sich beide auf ähnlichem Preisniveau bewegen.
Touchscreen, das wär was Feines. Möglichst erweiterbar sollte es auch sein – Minuspunkt beim Symbian. Um nicht falsch verstanden zu werden: Symbianapps gibts auch wie Sand am Meer, ganz gute sogar dazu, doch irgendwie ist das anstrengend die zu suchen, aufs Handy zu laden und dann zu installieren. Android macht’s einem da mit dem Android Market sehr einfach. Ein vollwertige Tastatur, vielleicht sogar eine QWERTZ? Musste nicht sein. Ich bin sowieso nicht so der Vielschreiber und die Onscreen-Tastaturen hatte ich schon ausprobiert und für ausreichend befunden. So ging die Liste dann weiter… Alles in allem eher ein Sieg für die Androiden.
Doch dann kam das E75 von Nokia und ein Freund kaufte sich das Gerät. Nach kurzem Test bei ihm stand ich nun vor der schwierigen Entscheidung alles noch einmal zu überdenken oder mein vorheriges Urteil auch weiterhin so stehen zu lassen. Ich entschloss mich dann endlich doch ein Android zu kaufen – die Vorteile überwogen in meinen Augen doch noch recht stark. Also wieder bei eBay geguckt und bald meinen Favoriten gefunden: das Samsung Galaxy. Doch das war viel zu teuer und konnte sich nur in (unwichtigen) Kleinigkeiten vom HTC Magic abheben. Darunter: die Kamera (benutze ich soooooo selten…), 3.5er Klinkenbuchse für normale Kopfhörer (ich besitze einen überragend guten MP3-Player, warum also mein Handy damit quälen?), ein etwas besseres Display (gleiche Größe, bisschen stromsparender – aber wen interessiert das?) und nicht zuletzt einen etwas größer dimensionierten Akku (wir sprechen hier über ca. 150mAh, also auch nix Weltbewegendes). Also noch ein wenig Preise vergleichen und dann mitten in der Nacht bei einem guten Sofortkaufen-Angebot zugeschlagen.
Jetzt ist es da und ich bin begeistert. Die schiere Anzahl der meist sehr guten Apps erweitern die sehr gute Grundausstattung enorm und machen Arbeiten, Spielen und Telefonieren zu einer Freude. Falls ebenfalls einen Androiden sein Eigen nennt, hier eine kleine Auflistung meiner installierten Apps (Kommentare sehr erwünscht!):
- Locale
- Astrid
- OI Einkaufsliste
- chompSMS
- Twidroid
- Nimbuzz
- Steel
- ShopSavvy
- Layar
- Nav4All
- QuickDic
- FahrplanDE
- Barcode Beasties
- Shazam
Vielleicht erkläre ich in einem meiner nächsten Posts mal kurz, um was es sich bei den oben genannten handelt. Und jetzt tippt drauf los…