(oder: mir fällt nichts Besseres ein…)
MacBook Pro
Seit dem 30.12. bin ich auch stolzer Besitzer eines MacBook Pro (an dem ich übrigens auch gerade sitze und schreibe). Was mich dazu bewegt hat? Eigentlich eine ganze Menge. Aber von vorne…
Es begab sich zu einer Zeit – ca. Anfang November – als ich mir Gedanken über die Anschaffung eines neuen Laptops machte. Ich, Windowsuser der ersten Stunde und mittlerweile auch Linuxfan, habe so viel Kollegen die einen Mac ihr Eigen nennen, dass ich den Apfelcomputer nun auch nicht mehr einfach bei meiner Wahl ignorieren konnte. Also viele, viele Testberichte aller möglichen Kandidaten im Netz gesucht und gelesen, bei Saturn und anderen Händlern angeschaut und angefasst, Geld gespart und noch länger überlegt, wie ich dieses nun sinnvoll investiere.
Viele der Windowskisten kamen durch ihre bekannte Linux-inkompatibilität schon nicht wirklich in Frage, also weg. Einige waren zwar hübsch, aber entweder zu leistungsschwach, oder zu klapperig zusammengebaut: ich brauche was robustes. Blieben also aus der Auswahl noch ca. 10 Stück über. Gamernotebooks rausgeschmissen, ebenso solche, die zu groß und schwer waren um wirklich mobil zu sein. Und siehe da: es waren nur noch drei. Leistungsdaten verglichen und festgestellt, dass die Windowskisten zwar robust und leistungsstark waren, aber immer noch aus Plastik statt Alu gefertigt und tatsächlich bei gleicher Leistung teurer als ein Mac. Das kam echt überraschend, vor allem weil ich dachte, Apple liesse sich das Image mitbezahlen…
Da ich ja bekanntlich keine Angst vor Neuem habe, habe ich mich eben für ein Macbook Pro entschieden (eigentlich sollte es ein MacBook werden, aber das neue ist wieder aus Plastik und ohne Tastaturbeleuchtung *schüttel*). Gesagt getan und günstigsten Preis gesucht – da gibt es allerdings keine riesigen Unterschiede… Trotzdem bin ich bei Saturn in Kassel fündig geworden, die mein auserwähltes Gerät immerhin für 150€ günstiger als Apple selbst anboten. Also gleich noch die Speicheraufrüstung auf 4GB bei KM-Elektronik für 87€ dazugekauft.
Mein erstes Fazit nach gut einer Woche Testlauf: ich bin recht begeistert. Natürlich fehlen noch einige Programmalternativen zu Windows. Und Manches, was man unter Windows und Linux als Open Source oder Freeware bekommt, kostet auf dem Mac Geld, aber ich werde suche noch. Die Verarbeitung ist ebenfalls super, die Tastaturshortcuts gewöhnungsbedürftig, aber logisch.
Für’s Erste bin ich zu frieden mit meinem Kauf und würde jedem, der sich ein neues Notebook kaufen will, empfehlen auch die Apfelalternative in Betracht zu ziehen – und sei es “nur” ein MacBook statt eines Pros wegen der Ersparnis von ca. 250€.